Was können wir tun?

Wir können informieren und aufklären.
Aber letztendlich sollen Anfang September 2020 die Baumfällmaschinen für die Umgehungsstraße durch den Anlagenpark bei der AOK in Gang gesetzt werden.
An einem Tag kommen sie locker bis zur Europastraße.

Die hohe Kiefer und die Eibe daneben wären Vergangenheit wie viele andere Bäume, die wir gerne ansehen, deren Schatten wir in diesem 3. heißen Sommer in Folge sehr schätzen.
Auch im Regen vermögen diese großen Bäume Schutz geben.
Außerdem bieten sie vielen verschiedenen Tieren Wohnraum.

ALSO, WAS KÖNNEN WIR TUN?
Wir haben schon über die magische Baumfällgrenze von 98 berichtet (SWP 23.10.19 und 20.12.19).
In der Information des Technischen Rathauses vom 22.06.20 an die Gemeinderäte, Seite7, zu BAUMRODUNGEN steht wieder:
Insgesamt werden 98 Bäume gefällt.

Wir wissen, dass die Zahl bei 300 liegt.
Wir wissen, dass 80 Bäume schon gefällt sind.

Was liegt näher, als die Bäume zu nummerieren.
Um Klarheit zu bekommen.

Möglich dazu wären Forstmarkierfarbe und Schablonen.

Ihr könnt gerne anfangen, die Bäume zu markieren,123456….
Ihr müsst keine Genehmigung bei uns einholen.
Die Bäume gehören uns allen.
Wenn es Probleme geben sollte, halten wir zusammen.
Publicity ist auf jeden Fall gut.
Wir wollen, dass ganz Deutschland auf Tübingen schaut und erfährt, dass in der Universitätsstadt nicht bis 300 gezählt werden kann.
Wir verzichten nicht auf unsere Bäume!

2 Kommentare

  1. Der Montag der 05.10.2020. Was für ein schwarzer Tag für Tübingen.
    Während am Marktplatz vor dem Rathaus eine schwer geschädigte Buche als Mahnmal an des
    sog. neue Waldsterben erinnern soll als Folge- so schreibt das Schwäb. Tagblatt- des menschengemachten Klimawandels…., werden im Anlagenpark im Eiltempo reihenweise Bäume mit Brachialgewalt und riesigen Maschinen geschreddert, als gäbe es kein morgen….. . Stop – hört endlich auf mit diesem Wahnsinn! Eine traurigere Aktion in einer sog. grünen Stadt mit grünem Bürgermeister gibt es nicht. Menschengemachte (vom Gemeinderat abgenickte) Baumaßnahmen, nicht nur im Anlagenpark, z.B. auch in Rottenburg am Kreuzerfeld und am Neckarufer wo einst ein wunderschöner Springbrunen die Leute erfreute und leider auch an zu vielen anderen erhaltenswerten Orten. Jetzt Asphalt- und Betonwüsten. Jeder Baum ist erhaltenswert und jede Fällung sollte mehrfach gut überlegt sein, ob wirklich nötig. Der Radweg im Anlagenpark würde sehr gut Platz finden auf der Europastraße, die man auch ohne Baumfällung ein gutes Stück weit noch verbreitern könnte, um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten. Und das mit wenig Aufwand, wenig Zerstörung und Schutz der Vegetation und Tierwelt. Warum ist das in dieser Stadt nicht möglich? Hier läuft so Vieles schief und die Informationen laufen gebündelt einseitig, scheinheilig und stadthörig. Das ist so nicht in Ordnung. Ein letztes eingezäuntes Bäumchen (soll heißen: wir lieben und schützen diesen Baum…. leider müssen alle anderen Bäume weg, da im Weg….) als Alibi für grünes Denken? Andersdenkende werden nicht ernst genommen, sind ja nur alte Leute, die sich da wehren und wie u.A. auch Frau Lohr sagt, „sich lächerlich machen“ . Ja, diese Lügen werden hier aufgetischt und verbreitet. Und was ist aus der schönen alten Eiche im Anlagenpark geworden? Zum Krüppel zusammengesägt, mit Eisenbändern malträtiert. Kein schöner Anblick… ein weiteres Mahnmal für die Bürger…. hier sterben Bäume durch Menschenhand!
    Wo seid ihr fff-Aktivisten? Wo der BUND, wo der Nabu, etc. . Demonstrieren ja, aber wegschauen an einem Tag wie heute, den für mich unvergesslichen Tag am 05.10.2020, an dem der Anlagenpark Opfer städtischer Bauwut geworden ist.

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