OB Palmer zur Projektkritik

OB Palmer in der Stuttgarter Zeitung am 18.7. über „unseren Protest der über 1000 Stimmen“ :

Er habe kein Verständnis, er ärgere sich. „Das ist ein Symbolkonflikt ohne realen Anlass. Es gibt sachlich keinen Grund, den Bäumen nachzutrauern.“ Die wenigsten von ihnen seien stattlich gewesen und sie wären einem 40 Millionen Projekt im Weg gestanden. Es sei außerdem klar, dass bei der Umgestaltung unterm Strich mehr Bäume gepflanzt als gefällt würden, 170 neue Bäume kämen dazu. Außerdem sei Tübingen ganz schön grün.Die Stadt pflege einen Bestand von rund 30000 Straßen Bäumen.

Ein Kommentar

  1. Typische Aussagen von OB Palmer! Er hat als Bürgermeister ja nur den Himmel über sich laut eigener Aussage. Für ihn können Bürgerproteste da nur irrelevant sein. Bäume sind im Weg bei seinen Plänen für mehr Event und mehr Fahrrad im Park. Dann werden sie eben abgeholzt.
    Wo hat er als grüner OB unserer Stadt alternative Pläne? Ohne Zerstörung des Anlagenparks?
    Er vergibt Beruhigungspillen in Form von Pflanzung 170 neuer Bäume… Die Ökologie der alten über Jahrzehnte gewachsenen Bäume bleiben außen vor! Die meisten „neuen“ sollen auf dem
    Bahnhofsvorplatz und der östlichen Europastraße gepflanzt werden. Nur dumm, dass der Vorplatz und der daran anschließende südliche Park mit Flüssigboden aufgefüllt werden soll. Darin wachsen dann keine Bäume, sie müssen Pflanzgruben mit speziellem Substrat bekommen und täglich gewässert werden! Wie ökologisch! Versteckte unsinnige Kübel-Kultur! Keines dieser Jungbäumchen können in diesem Grund auch nur annähernd so groß werden wie die Bäume, die unserem OB Palmer nicht „stattlich“ genug sind. Und wenn diese Planer so weiter wüten, dann wird der Park auch diesen „zusätzlichen Flächen für
    Nutzungen “ , das sind betonierte Eventflächen und Fahrradstraßen weichen müssen. Der Baumbestand bleibt auch im Park für seine Pläne störend.

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