4 Kommentare

  1. Wie schon oben gesagt, sind OB Palmer und Bürgermeister Soehlke weder Natur- noch Umweltschützer. Es spielt keine Rolle, dass unnötig alte Bäume abgeholzt werden und ein alter gewachsener Park zu einer Eventfläche verkommt, durchzogen von Fahrradschnellweg und Fahrradbrücke. Das Cafe muss man im Zusammenhang mit der Fahrradstation sehen und dem dort geplanten Eingang zur Landesgartenschau. Es geht nicht um Natur, Erhalt von Artenvielfalt , um Ruhe und Erholung. Das ist doch nur überflüssiges, sentimentales Beiwerk. Es geht darum , die Zahl der Besucher Tübingens zu erhöhen und gute Geschäfte machen, zu können. Event, Event, ein Lichtlein brennt – natürlich in Tübingen ein LED-Licht.

  2. Danke Achim für dein Mail.
    Die Umbaumaßnahmen sind für uns unverständlich, feindlich gegen die Natur und gegen jeglichen Klimaschutz.

    1. Ein Problem ist das Amtsverständnis einiger maßgeblicher „Würdenträger“. Auch als Baubürgermeister wird man vom Volk bezahlt und sollte in erster Linie den Wünschen und Vorstellungen aus der Bevölkerung Rechnung tragen und nicht nur seinen eigenen. Herr Soehlke ist kein Natur- und Denkmalschützer, sondern ein Architekt, der neu bauen will. Aber auch nur das, was er selbst gut findet. Seinen Spezi Palmer hat er da schnell auf seiner Seite. Vorgänger Andreas Feldtkeller ließ schon vor längerer Zeit mal durchblicken, dass man nach ihm weniger Wert auf den Schutz des Alten legt. Und der fabelhafte Tim von Winning, der bekannt für seine Bürgernähe war, hat sich leider nach Ulm verbessert. Soehlke ist auch sonst schnell bei der Hand, Vorschläge aus der Bevölkerung vom Tisch zu wischen mit der Begründung: „zu teuer“ Das war z.B. so bei der Alten Weberei, deren Wettbewerbsbeiträge nach der Entscheidung in der Shedhalle ausgestellt waren. Ein Beitrag war wirklich sehr ideenreich und gelungen und nahm auf Topographie und Natur viel Rücksicht, er hat aber noch nicht mal eine lobende Erwähnung gefunden. Als ich Soehlke darauf ansprach, hat er das auch weggewischt („zu teuer“) und alles andere „weggelächelt“. Aber wir wissen alle, dass, wenn der Wille da ist, auch die Finanzierung (durch Bundes- und Landeszuschüsse) gut ermöglicht werden kann. Siehe Schulberg-Weg. Eine schöne Idee eines Bürgers, die ich auch schon lange hatte, nämlich die eines gut aussehenden hölzernen Stegs von der Neckarinsel zur Alten Burse wurde von Soehlke ebenso weggefegt mit der Anmerkung „sympathische Idee, aber zu teuer“. Wenn es aber um eigene Pläne der Verwaltung geht, ist auch das Geld dafür da (und zwar nicht wenig). Man dachte eigentlich, die Einstellung zur Bürgerbeteiligung hätte sich verbessert, siehe Runde Tische zum Europaplatz ab 2011. Davon ist jetzt wohl nicht viel übriggeblieben. Bei der Verwaltung, und besonders deren Spitze, neigt man sehr dazu, sich selbst zu verwirklichen anstatt auf die Bürgerschaft einzugehen. Gegenüber einem Projekt „Konzerthalle“ ist Soehlke jedoch aufgeschlossener als OB Palmer, aber das wäre ja auch ein Neubau. (Achim Steiner)

  3. Ich teile die Kritik der BI und wünsche, dass sie Erfolg hat. Einzige Ausnahme: Ich war immer schon für ein Gartencafé am vorderen Anlagensee. (Dafür entfällt ja auch die Parkgaststätte.) Jedoch kann man das sicher grünflächenschonender machen als jetzt geplant. Aber warum muss denn hier ein Fahrradweg durch? Ich denke, die Europastraße wird für den Durchgangsverkehr gesperrt und nur noch für Busse zu befahren. Da kann man doch auch die Fahrräder darüber leiten! Der See könnte vielleicht ein wenig Fläche abtreten, aber nicht ein Drittel und nicht mit Betoneinfassungen, sondern für mehr Grünraum. Es muss doch nicht immer gleich alles völlig umgekrempelt werden!

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