Ergebnisse von der Einwohner-Fragestunde am 01.07.2021


Die Zahlen zu den Baumfaellungen sind sehr unterschiedlich. Die Bürgerinitiative sieht doppelt so viele Fällungen als bisher angegeben, bis jetzt ca.200.
Die Fortführung des Schnellradwegs Blaues Band war Thema am 01.07.2021. Das letzte Mal wurden dafür im Februar diesen Jahres 55 Bäume gefällt beim Spiel-und Bolzplatz bis zum Mühlbach.
Wenn nicht ueberraschende Wunder passieren, wird es apokalyptisch aussehen im Anlagenpark. Dafür haben gestimmt die Gemeinderäte von den Grünen, von der Tübinger Liste, von CDU, SPD und FDP. 32 von 40 Gemeinderaeten plus OB stimmen immer für die Bauvorhaben, auch direkt im Anlagenpark.
Das wäre die absolute Zerstörung im September/Oktober und über einen längeren Zeitraum:
Der Anlagensee abgelassen und eine Baugrube, in dem die Bagger herum fahren. Die Bäume im Osten und Süden vielfach gefällt für veränderte Wege, für eine Seeterrasse, für die See Verkleinerung um 30%, um Veranstaltungsflächen zu schaffen.
Die Planer OB Palmer, EBM Soehlke und Dr. Kathrin Korth möchten einen völlig anderen Park mit einem anderen Herzen, einem anderen Gesicht und einem anderen Charakter herstellen.
Die Gemeinderäte haben sich ihnen angeschlossen.

Ein Kommentar

  1. In Anbetracht der jetzigen Naturkatastrophen in Deutschland muss schnell umgedacht werden.
    Wir müssen eine überlebensfähige Zukunft schaffen. Gerade in Innenstädten braucht es Bäume, Wiesen und möglichst wenig zu betonierte Flächen. Die heftigen Niederschläge müssen aufgesaugt werden können.
    Ich bin entsetzt über die vielen Bäume die getötet werden. Es sind Lebewesen und sie ernähren Tiere. Bieten Lebensraum. Halten Stürme auf. Dienen den Menschen. Es kann doch nicht sein, daß viel mehr Bäume fallen, als besprochen. Ein absolutes No Go.
    Ich wäre auch sehr dafür, daß die Stadt ihr Geld in Zukunft sinnvoller einsetzt.
    Lieber Geld in Katastrophen Schutz stecken. In wirkliche Nachhaltigkeit.
    Neu bauen und umbauen muss hinterfragt werden.
    Mit freundlichen Grüßen Petra

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